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Mary Black's distinguished career has spanned over 25 years from her early days in Dublin folk clubs through ever-escalating success with seven platinum solo albums. Read [more]


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    Willie Clancy  
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  Quelle: Crossroots, ISBN 3-935943-00-8 (Verlag C.Ludwig, 2002)  
    Autor: Richard Schuberth  
 

„His tunes, even the up-tempo pieces, carried a quality of melancholia that could haunt the listener long after the music had ended. His slow airs also had this quality; played with a poignant, haunting sense of other world space which spoke to the human heart in a way no books ore words ever could.“

Pat Mitchell

„Willie was a great character, very witty and he had a great philosophy of life.“

Liam O’Flynn

Willie Clancy, „the Minstrel of Clare“ ist neben Leo Rowsome (1903-1970) und Séamus Ennis (1919-1982) der dritte bedeutende Promotor des irischen Dudelsackes, der Uilleann Pipes, in diesem Jahrhundert. Er erblickte am Heiligen Abend des Jahres 1918 in Miltown Malbay, Co. Clare, das Licht der Welt. Der Vater, Gilbert Clancy, spielte Querflöte und Concertina, sein Spiel war jedoch beeinflusst vom berühmten Uilleann Piper Garrett Barry, dessen Stil und Verzierungen er seinem Sohn auf Tin-Whistle und Flöte übermittelte, ehe dieser Anfang der 30er Jahre Bekanntschaft mit Johnny Doran (1908-1950) und dessen Pipes machte. Der „Teufelspiper“ Doran muss für viele junge Iren ähnliche musikalische Erweckungserlebnisse hervorgerufen haben wie Chuck Berry oder Muddy Waters eine Generation später. Willie Clancy brannte jedenfalls von zuhause durch, um von Doran die Kunst des Dudelsackspielens zu erlernen. Dessen ungestümes Legato-Piping, aber auch lokale West-Clare-Stile wie der ornamentreiche des Fiddlers John Scully Casey (Vater von Bobby Casey) amalgamisierten sich bei Clancy zu einem individuellen Stil, der vervollkommnet wurde durch die Bekanntschaft mit Pipern aus Dublin wie Tom Potts und natürlich Séamus Ennis, welche den closed style (Staccato) bevorzugten. 1947 gewann W. Clancy den ersten Preis Oireachtas -Uilleann-Piping-Wettbewerb. Der gelernte Tischler, der sich nebenbei Basiskenntnisse im Pipebau aneignete, zog in den 50er Jahren nach London und New York, ehe er 1957 nach Miltown Malbay zurückkehrte. In den 60er Jahren pilgerten hunderte Pioniere des künftigen Folk-Revivals (welches nicht lange auf sich warten sollte) nach Clare, zu Willie Clancy, der neben seinen musikalischen Fähigkeiten (auf Pipes, Tin-Whistle und Flöte) wegen seiner Erzählgabe und seines Humors überaus populär war. 1973 erlag er im jugendlichen Alter von 54 Jahren einem Herzinfarkt. Unmittelbar nach seinem Tod wurde ihm zu Ehren in Miltown Malbay die Willie Clancy Summer School ins Leben gerufen, seit über zwanzig Jahren ein musikalischer Umschlagplatz von Ideen und Techniken.