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Die Musiker der Band CARA vereinigen auf einzigartige Weise den Gesang gleich zweier Sängerinnen mit irischen Instru-mentalstücken auf höchstem Niveau. Sie haben durch viele Eigenkompositionen und neue Arrangements einen unver-wechselbaren Stil geschaffen. Als inter-national renommierte Band tourt CARA regelmäßig durch die USA, Deutschland und Europa. [mehr]


Niamh hails from Killarney, where she started playing music at the age of 4. An All-Ireland Champion on both fiddle and concertina, Niamh had supported The Chieftains and Noel Hill, in addition to performing at festivals throughout France and England.... read [more]


After 3 CDs of original and contemporary songs, Fil returned to her roots for her most recent CD, Songbirds, which is the basis for her current touring show. A collection of folk songs popular in the 30s, 40s and 50s, Read [more]


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    Capercaillie  
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  Quelle: Crossroots, ISBN 3-935943-00-8 (Verlag C.Ludwig, 2002)  
    Autor: Richard Schuberth  
 

„Stark, angular Gaelic vocals measured out by lean, slinky percussion, dovetailed with chunky clubland piano riffs; taut stripped-down 9/8 jigs, accordion, fiddle and whistle bristling with compacted energy; dense guitar-picking and resonant keyboards enveloping beautifully poised harmonies; African-style drums reverberating through slow, spreading synth washes, a silvery echo on Matheson’s driving delivery - this is dense, tightly layered stuff.“

Sue Wilson (Living Tradition)

„Capercaillie’s music is not rock, not folk, not mainstream and certainly not new age. Rhythmically it is an energetic combination of fling and funk, while melodically it is laced with the beautiful, dappled resonances of the North. Like the black woodland grouse with which they share their name, it is music of an extremely rare and elegant breed. After years of living and honing their craft, Capercaillie have harnessed the riches of their heritage to a modern aesthetic with a fine and special grace.“

David Sinclair

Capercaillie (schott.Dialektausdruck für den Auerhahn) von der schottischen Westküste haben Mitte der 80er Jahre in der Interpretation traditioneller Musik völlig neue Maßstäbe gesetzt und gemeinsam mit der Gruppe Easy Club ein schottisches „Neo-Folk-Revival“ eingeleitet. Der Grundstein für diese innovative Formation wurde Anfang der 80er gelegt, als Karen Matheson, geschult in der Gesangstradition der Hebriden, und der junge Piano-Akkordeonspieler Donald Shaw, geschult in der Ceilidh-Tradition (siehe Céilí- & Ceilidh-Bands), auf der High School von Oban, Isle of Mull, beschlossen, eine Band zu gründen, die das Konzept von irischen Vorbildern wie Planxty und Bothy Band speziell auf die gälische Musik des Hochlandes und der Hebriden anwenden sollte. Dieses schlug sich 1984 auch auf der technisch schon sehr ausgereiften Debütplatte Cascade nieder. Die Grundbesetzung von Capercaillie bestand aus K. Matheson (voc), D. Shaw (acc, keyb), Marc Duff (rec, whistles, bodhrán, wind synth), John Saich (b, g) und dem exzellente Fiddler Charlie McKerron. 1987 stieß auch noch der irische Bouzouki- und Gitarrenspieler Manus Lunny hinzu, der sich durch seine Zusammenarbeit mit dem schottischen Sänger Andy M. Stewart in der Folkwelt einen Namen gemacht hatte und der Bruder des omnipräsenten Donal Lunny ist, der wiederum aufmerksam wurde auf die talentierte junge Band und ihr Album Sidewaulk (1988) produzierte. Dieses und sein Vorgänger Crosswinds (1987) waren stark beeinflusst von Lunnys funkigem bouzouki- und synthesizerzentriertem Ansatz. Auf diesen für die schottische Musik richtungsweisenden Platten legierten Capercaillie in sehr eleganter und souveräner Weise den Drive ihrer Vorbilder mit einem flüssigen, lyrischen Swing, der die rauen schottischen und irischen Reels und die rhythmischen Vokaldarbietungen Mathesons abrundete und ihnen eine moderne, kosmopolitische Note gab. Oft wurden sie als schottische Clannad bezeichnet. Die Parallele kann sich aber nur auf die elegischen reifen Stimmen ihrer Leadvokalistinnen, der zunehmenden Verwendung des Wind-Synthesizers und der voranschreitenden Kommerzialisierung beider Bands beziehen. Dennoch verfügten Capercaillie über eine größere stilistische Breite, einen dichteren Sound, reichere Arrangements, und waren eine der ersten keltischen Bands, die mit Afro-Percussion experimentierten. Ihr elegischer Soundtrack zu einer TV-Serie über die Geschichte der schottischen Gälen (The Blood Is Strong) verschaffte ihnen innerhalb von sechs Monaten eine Platin-Disc. Eine stilistische Veränderung vollzogen Capercaillie mit ihrem Wechsel zum Survival/Artists-Label und der CD Delirium (1991), auf der sie zunehmend auf eigene Songs (mit etwas kitschigem Heimatpathos à la Runrig) und Synthesizersamples setzten. Die Singleauskoppelung des perkussiven über 400 Jahre alten Work-Songs Coisich a’ Rùin stürmte die britischen Charts und begründete den kommerziellen Ruhm der Band. Der Wandel der Capercaillie der 80er zu denen der 90er Jahre war keiner von traditioneller bzw. Folk-Musik zu moderner Popmusik, sondern von einer Art moderner Interpretation keltischer Musik zu einer anderen, von einer Modernität, die ihrem außerordentlichen instrumentalen Können und Einfallsreichtum Rechnung trug, zu einer Modernität, die mehr auf High-tech und Markttauglichkeit setzte. Nach dem Album Secret People zogen Capercaillie nach London, wo sie in Zusammenarbeit mit Produzenten Will Moffat, der zugleich mit Soul II Soul arbeitete, unter Verwendung aller Finten neuester Musiktechnologie so etwas wie Celtic Dancefloor kreierten. Das Album Capercaillie besteht zu einem guten Teil aus hippen Remixes von Titeln aus Secret People. Mit To The Moon (1996) zogen sie sich aus dieser hektischen Dancefloor-Episode zurück und ihr nächstes Album Beautiful Wasteland bezeugte einen musikalischen Reifesprung, der das beste ihrer verschiedenen Phasen zu einem viel versprechenden Konzept verschmolz und sie neben den gewohnten Keyboard-Loops, -Samples und Cool Grooves wieder mehr von ihren instrumentalen Fertigkeiten zeigen ließ. Ein Höhepunkt dieser CD sind zwei Lieder, die K. Matheson mit Sibeba, einem Vokalduo aus Guinea, Westafrika, singt. 1997 veröffentliche sie außerdem ihr hochgelobtes Soloalbum The Dreaming Sea. Der Band hatten sich in der Zwischenzeit die Perkussionisten Wilf Taylor und David Robertson und der irisch-englische Querflötenvirtuose und Uilleann-Pipe-Spieler Mike McGoldrick (Lúnasa, Flook) angeschlossen. McGoldricks Sound prägte wesentlich auch die CD Nadùrra, auf der Capercaillie teilweise wieder zum Sound ihrer Anfänge zurückfanden.