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„When he plays his accordion, it seems as through his fingers have minds of their own; and the air which he blows into the flute is so loaden with music coming from his body that it just flows through the wood and emerges as beautuful sound. We all know that it is not exactly how it happens, but music is so much a part of Joe Burke that his playing seems effortless, almost magical.“
Tommy Makem
Joe Burke, geboren 1939 in Coorhoor bei Loughrea, East-Galway, gilt neben Joe Cooley und Paddy O’Brien (Tipperary) als einer der einflussreichsten Button-Accordion-Spieler der älteren Generation und zugleich als innovatives Bindeglied zur jüngeren. Der wichtigste Einfluss stammte wie bei so vielen anderen irischen Musikern von den Schellacks des New Yorker Sligo-Stil-Fiddlers Michael Coleman (Gemeinsam mit Andy McGann und Felix Dolan nahm er 1965 die Platte Tribute To Michael Coleman auf). Sein Akkordeonstil ist stark von dem Paddy O’Briens sowie dem eher moderaten Galway-Stil geprägt. Ebenso Burkes Tin- Whistle- und Flötenspiel (zu hören auf The Tailor’s Choice, worauf er von Máire Ní Chathasaigh an der Harfe begleitet wird). Wie sein Vorbild O’Brien benützte er am Akkordeon das B/C-System, welches ein flüssigeres Legatospiel erlaubt. Unzählige Male war Joe Burke All Ireland Champion, das erste Mal 1959. 1970 kürte ihn RTE zum Traditional Musician Of The Year. Sehr früh bemühte er sich um die Rezeption schottischer Musik. Er ist ein auf beiden Seiten des Atlantiks populärer Traditional Player und zugleich ein Kenner seltener, in Vergessenheit geratener Tunes. 1997 wurde er mit dem Allied Irish Bank Traditional Music Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Besonders häufig tritt er mit seiner Frau Anne Conroy (g, p-acc) auf, die in den 80er Jahren Mitglied der Revival-Band Oisín gewesen war. |
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