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Jacques Pellen ist ein Gitarrist, der mit seinem Langzeitprojekt La Celtic Procession („esthétique jazz sous influence bretonne“) der an eigenwilligen Experimenten immer reicheren Folk- und World-Music-Szene der Bretagne einen weiteren schillernden Farbtupfer beisteuerte. Der 1957 in Brest geborene Pellen begann mit 12 klassische Gitarre zu studieren, begeisterte sich bald für Bill Evans, Keith Jarret u. Arnold Schoenberg u. kam über den Gitarristen Dan Ar Braz zu einer neuen Lesart bretonischer Musiktradition. In den 70er Jahren Zusammenarbeit mit Mélaine Favennec, der bekannten Harfenistin Kristen Noguès, 1979 Bildung eines Gitarrenduos mit Bruno Nevez, welches mit Francois Daniel und dem Ungarn Peter Gritz zu einem Quartett wuchs. 1988 hob er schließlich mit P. Gritz, Ricardi del Fra und Kenny Wheeler La Celtic Prozession aus der Taufe, eine - mit Pellens Worten - „Bigband mit variabler Geometrie“, der sich später temporär auch die Brüder Jacky (f) und Patrick Molard (highland pipes, uilleann pipes, binioù), Eric Barret, Kristen Noguès, Jazzkontrabassist Henri Texier, Erik Marchand, Annie Ebrel, Jean-Michel Veillon (fl), Ronan Le Bars (uilleann pipes), Didier Lockwood (f), Jean-Baptiste Boclé (k-b) und Pablo Fresu (trumpet) anschließen sollten. La Celtic Procession verfolgt einen improvisativen saitenlastigen Ansatz, wie man ihn sonst von keiner bretonischen Jazz/Folk-Fusion kennt. J. Pellen komponierte auch für den Pianisten Jean-Marie Machado und nahm an Dan Ar Braz’ beherztem All-Star-Projekt L’Héritage des Celtes teil. |
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