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    Cordelia's Dad  
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  Quelle: Crossroots, ISBN 3-935943-00-8 (Verlag C.Ludwig, 2002)  
    Autor: Richard Schuberth  
 

Cordelia’s Dad entspringen der Renaissance des amerikanischen Folk-Rock und Acoustic Rock der späten 80er Jahre (wie etwa die Horseflies, Drovers, Bedlam Rovers oder We Saw the Wolf), wobei sie sich zunächst einer thrashigen und grungigen Interpretation britischer und vor allem Balladen aus den Appalachen (siehe Appalachian Mountain Music & Bluegrass) annahmen, die ihre britische Herkunft am stärksten offenbarten. Dabei verfielen sie zunehmend der Tradition, dem high and lonesome sound, der die Musik der Appalachen charakterisiert und sich auch im slidenden nasalen Harmoniegesang von Cordelia’s Dad manifestiert. Die Band wird gebildet von Tim Eriksen (g, b, voc), dessen Gitarrenspiel und Gesangstark an Martin Carthy erinnert, Pete Irvine (dr) und Tom King (g). Bei ihrer dritten CD Comet war Letzterer durch Cath Oss (b, voc) ersetzt worden und Fiddlerin Becky Miller trug zu einem noch traditionelleren Sound bei.