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Die schottische Rockband Big Country legte in gewisser Weise den Grundstein zum Folk-Punk als auch zum Pathos-Rock von Bands wie Runrig. Mit hymnischen Gesängen, einem industriell-proletarischen Image und E-Gitarren, die erstmals an den ausladenden „Panorama-Sound“ von Dudelsäcken herangestimmt wurden, erlangten Big Country in den 80er Jahren einige Popularität. Die Band wurde 1981 von Sänger/E-Gitarristen Stuart Adamson (Ex-Skids), Gitarristen Bruce Watson (der für Big Country seinen Job als Reinigungskraft in Atom-U-Booten an den Nagel hängte), Clive Parker, Alan und Pete Wishart (welcher später zu Runrig ging) gegründet. 1982 sah das Line-up wie folgt aus: Adamson, Watson, Mark Brzezicki an den Drums und Tony Butler am Bass. Ihr Debütalbum The Crossing erwies sich als Chartstürmer, verkaufte sich 3 Millionen mal, erntete zwei Grammy-Nominationen und etliche Awards (unter anderemden Rolling-Stones-Award). Nach einem Unplugged-Album (mit Steve Harley, Kym Mamzelle und Hassan Ramzy’s Egyption Drummers) brach die Band 1996 auseinander, rekonstituierte sich aber ein Jahr später in Nashville, wo sich Stuart Adamson in der Bluegrass- und Country-Szene in der Zwischenzeit einen Namen gemacht hatte und durch diesen Einfluss auch das musikalische Spektrum von Big Country erweiterte. |
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