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„... Tom Anderson, the Shetland guru whose dedication and determination were almost entirely responsible for a astonishing renaissance of fiddling in the islands.“
Alastair Clark
Jede Region brachte ihre herausragenden Instrumentalisten hervor. Dass die Fiddle-Musik der Shetland-Isles im Nordatlantik nicht ausstarb, sondern sich stärkerer Poularität erfreut als je zuvor, verdankt sich der mühevollen Kleinarbeit des Versicherungsagenten und Gentlemangeigers Tom Anderson aus Lerwick, der zwar penibel die Tradition der Inseln gegen schottische Geigenstile verteidigte, aber ein aufmerksames Interesse an verschiedensten Stilen entwickelte. Ein leidenschaftlicher Fiddler, der mit den damals wichtigsten Geigern Irlands und Schottlands in engem Kontakt stand und Tonbänder austauschte. Zugleich ein Einzelgänger, dessen erster und prominentester Schüler Aly Bain eine der wichtigsten Figuren des iroschottischen Folk-Revivals werden sollte. 1959 gründete er die Shetland Fiddle Society und schmiedete die vierzig letzten Geiger der Shetland-Tradition zu einem viel bestaunten Fiddleorchester zusammen: Da Forty Fiddlers (mit A. Bain als jüngstem Mitglied). Zeitlebens beargwöhnte er die Swinggitarrenbegleitung seines Freundes Willie Johnson, mit dem er selbst in den 30er Jahren begeistert den Schellacks von Jazzgeiger Joe Venuti und Gitarrist Eddie Lang lauschte. Da aber in den 40er und 50er Jahren kein besserer Gitarrist auf den Inseln verfügbar war, musste er passen und Johnsons jazzige Gitarrnbegleitung wurde zur Signatur des Shetland-Stils (siehe Celtic Swing). Andersons letzte prominente Schülerin war Catriona MacDonald, die mittlerweile ein Star des schottischen Neo-Folk-Revivals ist. |
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