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Die Musiker der Band CARA vereinigen auf einzigartige Weise den Gesang gleich zweier Sängerinnen mit irischen Instru-mentalstücken auf höchstem Niveau. Sie haben durch viele Eigenkompositionen und neue Arrangements einen unver-wechselbaren Stil geschaffen. Als inter-national renommierte Band tourt CARA regelmäßig durch die USA, Deutschland und Europa. [mehr]


Niamh hails from Killarney, where she started playing music at the age of 4. An All-Ireland Champion on both fiddle and concertina, Niamh had supported The Chieftains and Noel Hill, in addition to performing at festivals throughout France and England.... read [more]


After 3 CDs of original and contemporary songs, Fil returned to her roots for her most recent CD, Songbirds, which is the basis for her current touring show. A collection of folk songs popular in the 30s, 40s and 50s, Read [more]


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    Planxty  
  Artikel mit Nennung von Musikern / Bands, ...  
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  Quelle: Crossroots, ISBN 3-935943-00-8 (Verlag C.Ludwig, 2002)  
    Autor: Richard Schuberth  
 

„... it’s eminently arguable that if Planxty had never existed, Michael Flatley would not be making 36 million Pounds a year today.“

Sarah McQuaid (Irish Music Magazine)

Oft wurden Planxty mit den Beatles verglichen, die sich auflösten, als die Fab Four des Irish Folk sich als irreguläre Band in Dublin etablierten. Planxty setzten für die Interpretation traditioneller u. moderner irischer Musik Standards, die bis heute gültig sind. Zwischen rabaukenhaftem Mitsingfolk (Dubliners, Clancy Bros.), elektrischem Folk-Rock (Fairport Convention, Horslips) u. konzertantem Traditionalismus (Chieftains) wählten sie einen vierten Weg: ein moderner akustischer Folk, der mittels synkopischer ausgefeilter String-Arrangements durch Gitarre, Bouzouki u. Mandoline traditioneller irischer Musik einen Drive gab, der sie auch für ein junges Publikum interessant machte. Diese einzigartige Fusion hatte sich Ende der 60er Jahre zwanglos durch das Aufeinanderprallen von Jazz, Blues, Folk, Rock’n Roll u. rein traditioneller Musik ergeben. Planxty verfügten über das denkbar feinste Gespür, aus diesen Möglichkeiten eine neotraditionale Musik zu destillieren, die den Charakter des ursprünglichen Materials nicht verriet u. trotzdem modern klang. Hervor gingen Planxty aus der Studioband für Christy Moores Soloerstling Prosperous, die als inoffizielles Planxty-Debüt gilt. Moore hatte bereits in England bei Ewan MacColl Folkerfahrung gesammelt, sein Jugendfreund Donal Lunny hatte bereits seinen komplexen Bouzouki- u. Bodhrán-Stil entwickelt, der im Wechselspiel mit Andy Irvines von südosteuropäischer Rhythmik beeinflusstem Mandola- u. Mandolinenstil (siehe Die Balkan-Connection) jene unverwechselbare stilistische Signatur dieser Band ergab, welche die oft kopierte Signatur des Irish Folk der kommenden Jahrzehnte werden sollte. Andy Irvine hatte in den 60er Jahren bereits bei den legendären Sweeney’s Men gespielt u. am Balkan viele musikalischen Ideen gesammelt, die er ins Planxty-Konzept einfließen ließ. Außerdem steuerte er den Sound seiner Mundharmonika u. den eines exotischen Instrumentes wie der Drehleier bei. In Liam Óg O’Flynn hatte die Band ihren einzigen wirklich traditionellen Musiker, einen der besten jungen Uilleann Piper, der sich der Wertschätzung von Altmeistern wie Leo Rowsome (1903-1970) u. Seamus Ennis (1919-1981) erfreuen konnte. Planxtys Versuchsballon war eine Single, The Cliffs of Dooneen, welche ein kommerzieller Erfolg wurde u. ihnen einen Plattenvertrag bei Polydor einbrachte. Ihr erstes Album, wegen seines beinahe schwarzen Covers von Fans „The Black Album“ genannt - für viele ihr bestes -, präsentierte das Konzept von Planxty in seiner ganzen Bandbreite. Neben innovativ arrangierten Sets aus Reels u. Jigs sowie Kompositionen des „gälischen Barockmusikers“ Blind Turlough O`Carolan (Planxty Irwin, Sí Bheag, Sí Mhor), interpretierte Moore neben Traditionals moderne Songs wie Sweet Thames Flow Softly von Ewan MacColl u. Mickey McConnells Only Our Rivers, der nicht minder politische Andy Irvine hingegen Klassiker wie Arthur McBride u. einen seiner charakteristischen traurig-verträumten Love-Songs, The West Coast of Clare. Beim Arrangement der von Christy gesungenen englischen Ballade The Blacksmith kam mit dramatischer Wucht das von Andy initiierte bulgarische Element zum Tragen. Die Band hielt dieses Mischungsverhältnis auch bei der zweiten LP The Well Below The Valley bei, das mit Bean Phaidin das seltene Vergnügen einer erdigen Vokaldarbietung Donal Lunnys’ bereitete. Lunny verließ Planxty 1974, um sein eigenes Label Mulligan u. die zweitberühmteste Revivalformation Bothy Band zu gründen. Statt ihm stieg Andys Kollege aus Sweeney’s-Men-Tagen, Johnny Moynihan, ein. Auf Cold Blow And The Rainy Night verdrängte diese Musikerpersönlichkeit mit interessanter Stimme u. guten Songs Christy Moore ein bisschen vom Mikrophon. Beim bulgarischen Tune Mominsko Horo lieferten sich Irvine u. Moynihan ein wildes pentatonisches Bouzouki-Mandola-Duell. Als Christy Moore seine Solokarriere fortsetzte, ersetzte ihn Paul Brady, der mit Irvine eines der erfolgreichsten Folkduos der 70er Jahre bilden sollte. Planxty existierte die nächsten Jahre als inoffizielle Band für Konzertzwecke weiter. 1979, nachdem die Bothy Band sich aufgelöst hatte, kam es zu einer Reunion des Original-Line-ups. Lunny hatte noch den genialen Flötisten der Bothy Band, Matt Molloy, mitgenommen. After The Break klingt wie die Kombination der besten Seiten beider Gruppen u. schließt in Form des bulgarischen Semeceno Horo in einer instrumentalen Tour de Force, auf der besonders die traditionell geschulten Bandmitglieder bewiesen, wie sehr sie sich in die Musik des Balkans einfühlen konnten. Es folgten noch die Alben The Woman I Loved So Well mit Tony Linnane u. Noel Hill als Gastmusiker, u. Words & Music, das eine Art Mischung zwischen dem Planxty-Stil u. dem der Fusionband Moving Hearts darstellte, die Lunny u. Moore nebenbei leiteten. Mit von der Partie waren Bassist Eoghan O’Neill, Nollaig Casey & Arty McGlynn sowie der junge Bill Whelan (Riverdance), der gemeinsam mit Lunny Synthie- u. Keyboard-Klangteppiche produzierte.