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Mary Black's distinguished career has spanned over 25 years from her early days in Dublin folk clubs through ever-escalating success with seven platinum solo albums. Read [more]


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    Máire Ní Chathasaigh & Chris Newman  
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  Quelle: Crossroots, ISBN 3-935943-00-8 (Verlag C.Ludwig, 2002)  
    Autor: Richard Schuberth  
 

„Stetely Carolan tunes, jazzy Django-ish numbers, dazzling Doc Watson style flat picking fliers, driving Irish dance tunes - this pair can nonchalantly do the lot. Their musicianship was enviable. Guitar players applauded and went sadly home to burn their instruments.“

The Belfast Telegraph

„Máire has single-handedly reinvented the harp“

Robin Williamson

Die erfolgreichste englisch-irische Kooperation seit Dolores Keane u. John Faulkner, zwischen der nach neuen Ufern suchenden traditionellen Harfenistin M. Ní Chathasaigh u. dem arrivierten jazz- u. rockerfahrenen Folkgitarristen Chris Newman steuerte den vielen musikalischen Experimenten innerhalb dieses Spektrums ein sehr eigenwilliges, intimes bei. Chris Newman war längst ein Star, ehe er sich der „keltischen“ Musik widmete. Geboren wurde er im Oktober 1952 in Stevenage, Hertfordshire. Erstes Konzert im Alter von fünf Jahren, als Teenager Sessions mit Martin Carthy, Davey Graham u. Diz Dizzley, der ihn für Swingitarre begeistert. 1974 Mitglied des Pigsty Hill Light Orchestra. In den 70er Jahren festigt er seinen Ruf als gefragter Sessionmusiker, Produzent u. Arrangeur (z. B. bei Fred Wedlocks The Oldest Swinger in Town, das auf Platz 4 der brit. Charts kam u. Newman eine Silber-Disc eintrug). Musik für Radio u. TV. Chris Newman bevorzugt als Technik Flatpicking u. als Tuning EADGBE. In der zweiten Hälfte der 80er Jahre tat er sich mit der virtuosen Harfenistin Máire Ní Chathasaigh zusammen, die ihr Instrument - neben Piano, Tin-Whistle, Fiddle u. Gesang - in den 70er Jahren erlernte u. die Schwester der Fiddlerin Nollaig Casey ist (siehe Arty McGlynn & Nollaig Casey). Máire Ní Chathasaigh wurde 1956 in Bandon, County Cork, geboren. Sie hat einen Universitätsabschluss in Celtic Studies u. gewann etliche All-Ireland- u. Celtic-Harp-Wettbewerbe (Pan Celtic Harp Competition, All-Ireland-Championship, Oireachtas). Seit den 70er Jahren hatte sie mit ihren Stimmungen, Arrangements u. Techniken das Spiel auf der irischen Clarsach revolutioniert, indem sie den denkbar bestmöglichen Kompromiss zwischen der Rekonstruktion alter ausgestorbener Harfentradition, aktueller Volkstradition (Jigs, Reels, Marches, Slow Airs) u. den stilistischen Freiheiten des modernen Folk-Revivals einging. Nach vielen Tourneen legte sie 1985 mit The New Strung Harp die erste irische Harfenplatte vor, auf der sich größtenteils schnelle Reels u. Jigs finden, ein Novum für dieses Instrument, das bis dahin für langsame Airs verwendet wurde (Alison Kinnaird tat das Gleiche zur selben Zeit für die schottische Musik). Ihre Zusammenarbeit mit Chris, welche 1987 begann, sollte irischer Harfenmusik eine neue Dimension verleihen. Die erste gemeinsame Produktion The Living Wood, wurde von Daily Telegraph zum Folk-Album des Jahres gewählt u. diente als als Soundtrack zur britischen Fernsehserie Off the Hook. Sie enthielt schon einige jazzige Arrangements u. mit der Bill-Keith-Komposition Beating Around the Bush die wohl erste Bluegrassnummer auf der Harfe, markierte aber erst den Anfang einer stilistischen Öffnung, die 1991 in Out Of Court kulminierte, auf der neben Máires Schwestern Mairéad u. Nollaig auch Musiker wie Liam O’Flynn u. Newman’s Freund Danny Thompson (Ex-Pentangle) gastierten, mit denen sie schon auf dem Konzeptalbum The Carolan Album (Kompositionen des irischen Harfenspielers Blind Turlough O’Carolan aus dem 18.Jh.) zusammengearbeitet hatten. Beim jazzigen Titeltrack gastierte auch der engl. Mandolinenvirtuose Simon Mayor. Neben ihren gemeinsamen CDs und Tourneen blieb dem Duo genug Zeit für Soloprojekte: Chris tourte mit den Boys Of The Lough, produzierte CDs von Christy O’Leary, Brendan Power, Tom McConville & Pauline Cato u. veröffentlichte jüngstens sein drittes Soloalbum Fretless, bei dem er auch seine Fertigkeit an Mandoline, Piano, E-Bass u. Percussion unter Beweis stellte. Máire indes sang für einige Soundtracks (z.B. für Driftwood mit James Spader), gastierte auf den All-Star-Alben Finisterre u. Héritage des Celtes des bretonischen Gitarristen Dan Ar Braz u. bei der vom zeitgenössischen Komponisten John Cameron geschriebenen Missa Celtica.