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    Susan McKeown  
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  Quelle: Crossroots, ISBN 3-935943-00-8 (Verlag C.Ludwig, 2002)  
    Autor: Richard Schuberth  
 

„With her semi-acoustic arrangements, broad-ranging alto voice that’s as clear as mountain air, and charming songs of love, pain and redemption (the basics), she could well become an adult-alternative radio star. Especially if she keeps writing tunes as catchy as snakes.“

The Boston Phoenix

„McKeown’s voice sails, moans, murmurs, and rings through it all like she’s been at it for centuries.“

Pamela Murray Winters

Die irische in New York lebende u. wirkende Singer/Songwriterin Susan McKeown wurde oft mit Sandy Denny, June Tabor, Joni Mitchell oder Melissa Ehteridge verglichen. Ihre kraftvolle Darbietung transzendiert gekonnt die Grenzen von Jazz, Soul, Rock u. Celtic Folk. Ihre Begleitmusiker sind die mit allen Wassern gewaschenen Aushängeschilder der jungen New Yorker Irish-Folk-Szene, sie selbst wurde deshalb lange u. etwas abfällig ins ethnische Eck gerückt. Susan McKeown emigrierte 1990 nach New York, nachdem sie in den Clubs von Dublin Jazz, Rock u. Folk gesungen hatte. Ursprünglich Scholar an einer Kunsthochschule in Manhattan, erregte sie bald als Sängerin Aufsehen. Mit den Bands Chanting House (& Seamus Egan, Eillen Ivers u. Johnny Doyle) u. Sheila-na-Gig ebnete sie sich den Weg zum Erfolg, der in ihrem Album Bones kulminierte, welches neben modernen Material auch ein gälisches Lament u. die vielleicht beste Version des Robert-Burns-Songs Westlin’ Winds enthielt. Weiters sang sie für den preisgekrönten Soundtrack zu dem Puppentheater Peter & Wendy (eine Adaption des Peter-Pan-Stoffes), für dessen Komposition Ex-Silly-Wizard Johnny Cunningham verantwortlich zeichnete. Ihre Stimme findet sich auf Alben der Rockabilly-Humoristen Five Chinese Brothers, des Dance/Trance-Projekts Arthur Loves Plastic u. des Pop-Poeten Thom Moore. Mit dem bekannten Bassklarinettisten u. Bassgitarristen Lindsey Horner erfolgte die Koproduktion Through The Bitter Frost And Snow, Celtic Jazz von höchstem Niveau, getragen natürlich von Susans tranceartiger Stimme. Mit dem bezaubernden Album Bushes & Briars kehrte diese außergewöhnliche Sängerin zu ausschließlich traditionellem Material zurück. Mit von der Partie waren dabei neben S. Egan, J. Cunningham, Jerry O’Sullivan auch Andy Irvine. Auf Lowlands, einem weiteren Album mit ausschließlich traditionellen Songs in feingliedrigen Arrangements u. athmosphärischem Sound, stockt sie ihr Begleitinstrumentarium mit Koras u. chinesischen Dornfiedeln auf.