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„For all that he does in experimentating with his music u. pushing tradition to the very breaking point of the word, he is still as fine as a fiddler as any you will find the world over.“
Seamus Bellamy (The Irish Music Magazine)
„I don’t like playing to people who don’t listen, or don’t understand the music. Some people come out to my concerts to just dance and have a good time, but they don’t get the music because they’ve never been exposed to it before. When I play, I play from deep inside - not just up near the surface.“
Ashley MacIsaac
Exzellenter junger Geigenstar, Pianist u. Steptänzer der schottisch-kanadischen Cape Breton-Tradition, der es vergleichbar seiner New Yorker Kollegin Eileen Ivers schafft, von rein traditioneller Musik bis zu den ausgefallensten Folk-Rock- u. Dancefloorarrangements alle Stücke zu spielen u. seine genuine Fiddletradition aus der Folklore in den Fokus moderner Popmusik zu rücken. Dabei bediente er sich anfänglich eines zeitgeistigen Grunge-Images. Ashley MacIsaac wurde am 24. Februar 1975 in Creignish, Cape Breton Island, geboren. Er begann mit 5 den traditionellen Steptanz zu erlernen, der in der kanadischen Musik (gleich welcher ethnischer Färbung) simultan zum Fiddlespiel gepflogen wird. Über dieses wagte er sich im Alter von neun Jahren u. tourte bereits mit 13 durch die Clubs von Halifax, Toronto, Detroit u. Boston. Mit Wendy MacIsaac u. seiner Cousine Natalie MacMaster war er in seiner High-School-Zeit Mitglied der Special 7. Der junge aufstrebende Geiger, bei dem sich der traditionelle Drive des schottischen Cape-Breton-Stils mit zeitgeistigem Hardcore auf einzigartige Weise verbinden, bildete mit dem kongenialen Gitarristen Dave MacIsaac (ein versatiles kanadisches Gegenstück zu Irlands Arty McGlynn) ein Trio, mit welchem er schließlich sein Debütalbum aufnahm. Auftritte mit den Chieftains - er war Gast auf deren Konzeptalbum Fire In The Kitchen u. teilte über 100 Mal mit ihnen die Bühne - mehrten seinen Ruhm. Seit 1995 wird er mit Awards förmlich überschüttet: East Coast Music Award, Best Instrumental Artist, Best Live Act, Juno Awards, Best New Solo Artist, Instrumental Artist of the Year 1997 u. Album Of The Year für sein zweites Werk HiTM, how are you today? Ein äußerst abwechslungsreiches fulminantes Album, mit wüsten Hardrockeinlagen, ausgefallenen Computerprogrammings, exzellenten Pianosequenzen, niveauvollen Geigenelegien u. der Stimme der gälischen Sängerin Mary Jane Lamond, deren laszives auf traditioneller Mouth-Music aufbauendes Soulpoplied Sleepy Maggie den East Coast Award für den besten Song des Jahres einheimsen konnte. Auch bei Helter’s Celtic (1999) gelingt ihm das Kunstwerk, Puristen wie Folkies durch Experimente zu schockieren, u. gleich beim nächsten „traditionell“ klingenden Track wieder mit sich zu versöhnen. Gemeinsam mit dem kongenialen Fiddler, Pianisten u. Steptänzer Howie MacDonald (der Sohn der Pianistin Tracy Dares) spielte er schließlich die eher traditionelle, aber dennoch sehr fulminante CD Cape Breton Fiddle Music ein. |
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