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„He plays the piano accordian with great heart and wonderful sensitivity“
Mairtín O’Connor
Der junge Ire Alan Kelly, der von sich behauptet, für das in Irland vernachlässigte Tastenakkordeon tun zu wollen, was Sharon Shannon fürs Button-Accordion tat, wurde 1972 im County Roscommon geboren u. lebt in Galway, wo er wichtiger Bestandteil der dortigen Session-Szene ist. Am ehesten schlägt sich in seinem innovativen u. sehr swingenden Stil natürlich der Einfluss des Schotten Phil Cunningham nieder, aber auch der irischer Fiddler wie Seán Smyth (Lúnasa), Frankie Gavin oder Shane McAleer (Dervish). Auf seinem CD-Erstling Out Of The Blue ließ er sich von Carl Hession, Steve Cooney u. Seán Smyth begleiten. Kelly spielt neben irischen Tunes auch Eigenkompositionen, schottische Tunes u. solche in der French-Canadian- u. Cape-Breton-Tradition. Eine der modernsten und fulminantesten irischen Akkordeonalben ist sein zweites Album Mosaic mit unkonventionellen jazzigen und rockigen Settings traditioneller Tunes und tollen Neukompositionen wie Arty McGlynns Salamanca Samba. Kellys Mosaic Band weist neben McGlynn, dessen Frau Nollaig Casey und Seán Smyth auch graue Eminenzen der progressiven Szene wie Rod McVey (hammond organ, piano), James Blennerhassett (b), Liam Bradley (dr, perc), Richie Buckley (sax) und Fiddler Jesse Smith (Danú) auf. |
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