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Irischer Flötenspieler von außerordentlicher technischer Brillanz. Er wurde in Birmingham, England, als Sohn irischer Eltern aus dem County Clare geboren und ist der Neffe des bekannten Sängers Vincent Broderick. Seine Mutter spielt die für die Frauen von Clare charakteristische Concertina und stammt aus Miltown Malbay, dem musikalischen Herzen dieser Grafschaft, wo jeden Juli das Willie Clancy Festival und die Willie Clancy Summer School auf dem Programm stehen. Jeden Sommer durfte der junge K. Crawford an dieser lebendigen Tradition teilhaben, die von Originalen wie P. J. Crotty, Sean Talty, Bobby Casey (1926-2000) und v. a.verkörpert wurde und wird. Der von Paris nach Birmingham emigrierte Bouzouki- und Gitarrespieler Ivan Miletitch wird für ihn die Initiationsfigur für die moderne Interpretation traditioneller Musik. Mit ihm und einigen anderen Sessionmusikern der irischen Szene in Birmingham gründet er die Long Acre. Nach seiner Übersiedelung nach Ennis, Clare, trifft er auf lokale Größen wie Siobhan und Tommy Peoples, Paul O’Driscoll und andere. Mit S. Peoples, Niamh de Burca und Akkordeonisten P. J. King gründete er darauf die Gruppe Grianan. Bald festigt sich sein Ruf als einer der kunstfertigsten Flötisten Irlands. Kevin Crawford war Mitglied des viel beachteten Neo-Céilí-Ensembles Moving Cloud und löste 1997 seinen Kollegen aus Manchester, Mike McGoldrick, bei der Band Lúnasa ab. Im Jahr 2000 lieferte er sich auf seiner zweiten CD In Good Company Duette mit sieben herausragenden Fiddlern der irischen Tradition: Tommy Peoples, Tony Linnane (siehe Noel Hill), Seán Smyth (Lúnasa), Manus McGuire, James Cullinan, Conor Tully und Martin Hayes. |
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