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„They play dance tunes with a ferocity not known since Moving Hearts halycon days.“
John O’Regan (Living Tradition)
„They combine multi-instrumental virtuosity with great reservoirs of talent and ingenuity ... One of the most exciting folk bands in Europe.“
Irish Times
Cran benennen sich nach einer typischen Verzierung für das Spiel der irischen Uilleann Pipes (siehe Charakteristische Ornamente der traditionellen Instrumentalmusik). Sie formierten sich Mitte der 80er Jahre und bestehen aus Veteranen des irischen Folk-Revivals: Desi Wilkinson (fl, bamboo-fl, t-wh, highland pipes, fiddle, perc, voc) aus Belfast wurde in der reichhaltigen Flötentradition des nordirischen Countys Fermanagh sozialisiert, er war und ist in unzählige Projekte involviert (unter anderem für die University of Limerick), studierte Ethnomusikologie an der Belfast University und gilt als Fachmann für bretonische Musik; dementsprechend brachte er sich auch das Spielen der bretonischen Bombarde bei. Im Nordiren Sean Corcoran (voc, g, bouzouki) findet das Irish Folk-Revival einen ihrer verdientesten Künstler. Der Benjamin der Truppe ist Ronan Browne, einer der führenden Uilleann Piper Irlands, Mitglied des Crossover-Projekts Afro Celt Sound System und ein gefragter Grenzgänger zwischen Jazz, Rock, Folk und traditioneller Musik. Bei Cran ist der junge Multiinstrumentalist auch auf Bansari, Querflöte und Mandoline zu hören. Bevor Browne 1992 Bandmitglied wurde, war der Cellist Neil Martin (cello, uilleann pipes, t-wh, keyb) der dritte Mann im Bunde, zu hören auf ihrer Debüt-CD The Crooked Stair, auf dem Cran das irische Material mit bretonischen, korsischen und rumänischen Stücken aufstockten und dem stärksten südosteuropäischen Feeling seit Planxty unterlegten. Bei ihrer CDs Black, Black, Black, welche von Kinks- und Pentangle-Produzent Shel Talmy produziert wurde, und Lover’s Ghost lassen sie mit illustren Gästen wie der Sängerin und Cembalospielerin Tríona Ní Domhnaill und Kevin Glackin den Sound der legendären Bothy Band wiedererstehen. In ihr modernes und ungemein swingendes Vokalarrangement des Liedes Stampaí mischt sich ein bretonischer Tanz (An Dro), Reels werden auf asiatischen Flöteninstrumenten ausprobiert und die Melodie des Songklassikers Black Is The Colour wird in eine bulgarisch klingende Dudelsackelegie verwandelt, vom A-cappella-Ensemble Anúna mit düsteren Bässen grundiert. Crans Musik verhilft dem innovativen Ansatz der 70er Jahe innerhalb des irischen Folk (Lunny, Planxty, Bothy Band etc.) mit jugendlicher Frische, Eleganz und ethnomusikalischer Neugier zu neuem Glanz. |
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