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„A red haired warrior queen with a voice like bleeding cherries.“
The Guardian
„Mary Coughlan is the Irish version of Marianne Faithfull - a woman who has not only survived destructive entanglements with drugs, alcohol abd men but has also poured that past into a dark, wounded alto that gives every song the mark of experience.“
The Washington Post
Große irische Chanteuse mit kraftvoller, rauchiger Altostimme, mit der sie den dunklen Seiten des Lebens Reverenz erweist. Die Vergleiche erstrecken sich von M. Faithfull über Maddy Prior bis zu Nick Cave. Stark schlägt sich in Mary Coughlans Stimme das Vorbild der von ihr angebeteten Billie Holiday nieder. Neben unverkennbaren Irish-Folk-Einflüssen dominieren kühler Blues und Jazz ihren Stil. Durch ihr ereignisreiches Leben selbst von den einen gebrandmarkt, den anderen idealisiert, ist sie eine der wenigen, die sich radikal gegen reaktionäre und katholische Tendenzen in der irischen Gesellschaft zu wenden wagt. Ihre Songs über Drogenmissbrauch, Gewalt gegen Frauen, Abtreibung und Scheidung oder aber die allgemeine gesellschaftliche Situation in Irland (My Land Is Too Green) stießen nicht nur auf Akzeptanz. Mary Coughlan wurde 1957 in Galway geboren, begann mit 13 Drogen zu nehmen, landete mit 16 in einer Nervenheilanstalt und war bereits mit 19 Mutter. Zu singen begann sie erst nach traumatischen Wanderjahren mit 28, als sie den holländischen Musiker Erik Visser kennen lernte. 1985 trat die arrivierte Blues & Jazz-Chanteuse in der Late Late Show auf. Ihr Solodebüt Tired And Emotional verkaufte sich in Irland hunderttausend Mal. Sie übernahm eine kleine Rolle in Neil Jordans Filmen High Spirits und The Miracle und gab Julia Roberts Gesangsunterricht für den Film Michael Collins. Ihren bislang größten Erfolg hatte sie mit ihrem Album After The Fall, das sie nach einer besonders schwierigen Entziehungskur aufnahm und für welches einige der bekanntesten Songwriter Irlands (Jimmy McCarthy, Johnny Mulhern und Paul Doran) Lieder beisteuerten. Im Musical Lady Sings The Blues mimte sie ihr größtes Vorbild, Billie Holiday.Ein Live-Mitschnitt ihrer Holiday-Darbietungen wurde von Evangeline Records als Doppel-CD herausgebracht. Auch auf ihrem Werk Long Honeymoon, das auch Songs von George Gershwin, Elvis Costello und Tom Waits enthält, dominieren Blue Notes und Jazzballade. Besonders reizvoll: ihre Adaption von Lee Hazelwoods These Boots Are Made For Walking, gesungen zum Sound einer westafrikanischen Kora! |
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