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„The Corrs have really helped the cause of traditional music in a huge way worldwide, no question about it. I think they’re brilliant and I’m so thrilled that they’ve managed to incorporate a real traditional flavour into very sophisticated pop music.“
Frankie Gavin (Dé Dannan)
„I think the reason for our popularity is that our music is very melodic. Also, there’s something about the Irish music element that, all around the world, seems to capture everybody’s heart.“
Andrea Corr
Gemeinsam mit dem Monsterspektakel Riverdance hat die Geschwisterband The Corrs aus Dundalk, dass sie Elemente irischer Tradition in einen internationalen Popfokus rückte und ein neues modernes und perfekt durchdesigntes Image zur Schau trägt. Die vier schon allein wegen ihrer physischen Attraktivität für den Rock’n’Roll-Zirkus perfekt geaichten Geschwister Andrea (voc, t-wh), Caroline (dr, bodhrán, voc), Sharon (f, voc) und Jim Corr (keyb, g, voc) erlangten mit ihrer Mischung aus elegantem soliden Soulpop und Elementen des irischen Folk-Revivals Weltruhm, wobei sie als - wie viele Kritiker anmerkten - mittelmäßige Instrumentalisten in ihre Songs Sequenzen traditioneller Jigs und Reels einzustreuen pflegen. Ihren Einstand feierte die Corrs 1995 mit ihrem Album Forgiven, Not Forgotten. Weltoffenere Elemente des Folk-Establishments wie Frankie Gavin und Donal Lunny begrüßten diese Entwicklung, verbreiteten die Corrs über die Schiene hitparadentauglichen Pops doch auch die Errungenschaften, die sie mitgetragen hatten. In den 70er Jahren war der Folk-Rock der Horslips, in den 80er Jahren der rabaukenhafte Folk-Punk der Pogues probate „Einstiegsdroge“ für anspruchsvollere irische Musik gewesen. Die Corrs traten in Lunnys Fernsehprogramm Súlt auf und hoben ihr Niveau deutlich auf ihrem zweiten Album Talk On Corners. Konnte ihr erstes Album bereits etliche Gold- und Silber-CDs landen, so stürmte Talk On Corners, das eine passable Cover-Version von Fleetwood Macs Dreams enthielt, von 1997 bis 1999 die internationalen Charts. Allein in Irland heimste es 15 Mal Platin ein, im United Kingdom, in Malaysia und Singapore hielt es den ersten Platz und gewann dutzende Awards. Sie spielten an der Seite von Rod Stewart, U2, Celine Dion, Stevie Wonder, Luciano Pavarotti und tourten mit den Rolling Stones, deren unerschütterlicher Leader Mick Jagger ein erklärter Corrs-Fan ist. Andrea Corr hat zudem ein zweites Standbein als Filmschauspielerin. Sie spielte in Alan Parkers Commitments und an der Seite von Madonna im Filmmusical Evita. Die Corrs gastierten auf dem Chieftains-Album Heart Of Stone mit einer leger swingenden Version des Traditionals I Know My Love. Die Chieftains revanchierten sich mit einer gemeinsamen Cover-Version von Jimi Hendrix’ Little Wings auf ihrer bislang letzten Platte Talk On Corners: Special Edition, einer Mischung aus Remixes und neuem Material. Mit ihrem Album In Blue setzen sie ihr chartstaugliches Popfusion-Konzept unverdrossen fort - mit Chartserfolgen wie Breathless und No More Cry, das die Corrs nach dem Tod ihrer Mutter für ihren Vater schrieben. Dass die Corrs dann als akustische Musiker noch immer mehr draufhatten als viele ihrer Pop-Kollegen, bewiesen sie bei ihrem spektakulären Unplugged-Auftritt für MTV, mittlerweile als CD und Video erhältlich. Die Corrs sind auf ihre Weise mit verantwortlich dafür, dass die Qualität irischer traditionell beeinflusster Musik mittlerweile von den zwingenden Assoziationen der Ländlichkeit und Folklore befreit werden konnte. |
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