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    Niamh Parsons  
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  Quelle: Crossroots, ISBN 3-935943-00-8 (Verlag C.Ludwig, 2002)  
    Autor: Richard Schuberth  
 

„A voice like hers comes along only once or twice in a generation.“

Archie Fisher

„A voice like Niamh’s can grace any song style, whether It’s a slow Irish air sung unaccompanied, or a moody, raunchy rocker.“

The Belfast Telegraphe

Eine der ausdrucksstärksten Sängerinnen zwischen irischem Folk u. Rock ist Niamh Parsons. Ihre dunkle, seidige Stimme erinnert stark an die June Tabors. Niamh Parsons Mutter kam aus dem traditionsreichen County Clare, ihr Vater ist ein Dubliner Sänger. Bereits als Teenager hatte sie losen Kontakt mit der Dubliner Ballad-Folk-Szene, doch erst Ende der 70er Jahre erfolgte durch ihre Begeisterung für die Band Planxty die Hinwendung zu modernem Trad-Folk. In den 80er Jahren tourte sie in ihren Sommerferien mit Máire Breatnach, Steve Cooney u. Cian O’Sullivan unter dem Bandnamen Killera durch Irland. Mit ihrem Freund, dem Belfaster Bassisten u. Singer/Songwriter Dee Moore rief sie das Projekt The Loose Connections ins Leben, welches neue Songs von Moore im Rock-Outfit, mit in irischer Tradition verwurzeltem, oft jazzigen Rhythm & Reel kombinierte. Ihr Debütalbum Loosely Connected wurde prompt vom Magazin Folk Roots zum Album des Jahres 1995 gekürt. Zur Band gehörten neben Moore noch Uilleann Piper Johnny McSherry (Lúnasa) u. dessen Bruder Paul an der Gitarre (beide Tamalin), Eddie Friel (piano), Dave Early (perc) u. Colin Reid (g). Als Gäste waren u. a. Vinnie Kilduff u. Singer/Songwriter Brian Kennedy vertreten. Einen Monat nach Erscheinen des Albums lud sie Bodhrán-Meister Johnny ‘Ringo’ McDonagh ein, bei seinem Dé-Dannan-Ableger Arcady einzusteigen, dessen Leadvokalistin sie nach wie vor ist. Das zweite Album der Loose Connections, Loosen Up (1997), war stärker auf Moores Kompositionen ausgerichtet u. konnte neben der alten Besetzung mit Gerry O`Connor (f, bj), Richie Buckley (sax) u. Alan Kelly (p-acc) aufwarten. Auf Blackbirds & Thrushes u. In My Prime (feat. Graham Dunne an Gitarre, Fiddlerin Siobhan Peoples, Concertinaspielerin Josephine Marsh, Paul Kelly u. Mick Kinsella) widmete sich Niamh Parsons der traditionelleren Seite ihres Repertoires u. servierte traumhafte Interpretationen von Songklassikern wie Kilnamartyre Exile, The Wounded Hussar oder Fear a’Bhata, Black Is the Colour u. Lakes of Coolfin.