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Die Musiker der Band CARA vereinigen auf einzigartige Weise den Gesang gleich zweier Sängerinnen mit irischen Instru-mentalstücken auf höchstem Niveau. Sie haben durch viele Eigenkompositionen und neue Arrangements einen unver-wechselbaren Stil geschaffen. Als inter-national renommierte Band tourt CARA regelmäßig durch die USA, Deutschland und Europa. [mehr]


Niamh hails from Killarney, where she started playing music at the age of 4. An All-Ireland Champion on both fiddle and concertina, Niamh had supported The Chieftains and Noel Hill, in addition to performing at festivals throughout France and England.... read [more]


After 3 CDs of original and contemporary songs, Fil returned to her roots for her most recent CD, Songbirds, which is the basis for her current touring show. A collection of folk songs popular in the 30s, 40s and 50s, Read [more]


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    Clannad  
  Artikel mit Nennung von Musikern / Bands, ...  
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  Quelle: Crossroots, ISBN 3-935943-00-8 (Verlag C.Ludwig, 2002)  
    Autor: Richard Schuberth  
 

„Clannad long ago discovered a winning musical formula: a soft wall of sound made up by keyboards and multi-tracked vocals, some folk and traditional inflections, and loads of pseudo-Celtic mysticism.“

Alex Moffat (Irish Music Magazine)

Irische Folk-Legende, die seit den frühen 70er Jahren gegen den Trend auf gälisches Liedgut setzte und stilistisch innerhalb des Folk-Revivals in Irland eine Sonderstellung einnimmt. Clannad setzen sich aus Mitgliedern zweier musikalischer Familien des abgelegenen nordwestirischen Countys Donegal zusammen. Ende der 60er Jahre entdeckten die Geschwister Pól, Ciarán und Máire Brennan aus Gweedore ihre Liebe zur gälischen Tradition ihrer Region. Sie hatten bereits die Beatles, Beach Boys und Joni Mitchell für sich rezipiert. Ihre Eltern förderten sie in ihrer Musikalität: Mutter Baba war Lehrerin und leitete den örtlichen Schulchor, Vater Leo war Leader einer Cabaret-Band und führt heute noch die weltberühmte Leo`s Tavern in Crolly. Gemeinsam mit ihren beinahe gleichaltrigen Onkeln, den Zwillingen Pádraig und Noel Duggan, gründeten sie eine Band, der sie den Namen An Clann As Dobhar (eine Familie aus dem Land um Dore) gaben, welchen sie bald auf Clannad abkürzten. Sie machten Feldforschungen bei der gälischen Community auf Tory Island, sangen Gälisch in einem nicht-traditionellen Harmoniegesang und verpassten ihren großen Vorbildern Pentangle folgend den Liedern moderne, soft-jazzige Arrangements. Bei der an ihrer Tradition relativ uninteressierten Bevölkerung stieß der Umstand auf Unverständnis, dass junge Menschen sich für gälische Volksmusik ereifern konnten, die wenigen kleinbürgerlichen Traditionspuristen stießen sich an ihrem experimentellen Zugang. 1970 gewannen sie den ersten Preis beim Nachwuchswettbewerb des Letterkenny Folk Festivals, einen Plattenvertrag mit Phillips. Phillips weigerte sich, eine Platte zu produzieren, die zu einer Hälfte aus gälischen Liedern bestand, doch die Trends änderten sich und Clannads Plattenerstling erschien 1973. 1975 folgte unter Ägide von Talenteentdecker Dónal Lunny das Album Clannad 2, für viele ihr bestes. Es zeigte eine musikalisch ausgereifte Gruppe, die ihre Nachnamen mittlerweile auch gälisiert hatte, mit einer nicht unbedingt traditionellen Instrumentierung: Máire Ní Bhraonáin (harp, voc), Pól Ó Braonáin (fl, bongos, g, voc), Ciarán Ó Braonáin (b, g, piano, voc), Pádraig Ó Dúgáin (g, mandolin, voc) und Noel Ó Dúgáin (g, voc). Die in sich stimmige Platte enthielt neben irischen Traditionals eine Komposition von Turlough O’Carolan (1670-1738), ein englisches Lied aus dem 16 Jahrhundert, ein Set bretonischer Tänze und einen schottisch-gälischen Waulking Song in dezentem Jazzarrangement. Clannad behielten ihre einzigartige Adaption traditionellen Materials auch auf den folgenden Platten Dúlamán und Crann Ull bei: athmosphärischer, harfen- und stimmenzentrierter Soft-Folk mit sublimer Jazzbegleitung, getragen von Ciaráns Kontrabass und Póls Flöte. Diese stilistische Phase fand 1979 ihren letzten Höhepunkt im Live-Album Clannad In Concert, auf dem sich jene zehnminütige Version des gälischen Trinkliedes Nil Sén Lá befindet, das in eine professionelle Jazzimprovisation ausartet. Auf Fuaim (1980) begann sich mit zunehmender Verwendung von E-Gitarre und Synthesizer eine Wende abzuzeichnen. Mit von der Partie war auch der jüngste Spross der Brennans, Eithne Ní Bhraonáin, welche später als Enya eine spektakuläre Solokarriere starten sollte. Mit Harry’s Game, dem Titeltrack zum gleichnamigen IRA-Thriller, gelang der internationale Durchbruch, und Clannad begannen so zu werden, wie sie das Publikum außerhalb der Folk-Szene liebte. Der stilistische Wandel der Clannad der 70er Jahre zu denen der 80er Jahre war nicht einer von traditionellem Folk zu progressovem Pop, sondern einer von atmosphärischem Jazz-Folk zu kommerziellerem New-Age-Synthie-Pop. Traditionelle Songs wurden zunehmend von eigenen Liedern verdrängt. Es folgten die Alben Magical Ring (1982), Legend (1984), der Soundtrack zu einer englischen Robin-Hood-Fernsehserie, und Macalla (1986), das ein Duett von Máire und U2’s Bono vorweisen konnte. 1990 verließ Pól die Band, um bei der World-Music-Organisation WOMAD (World of Music and Dance)mitzuwirken (1993 nahm er ein Album mit Guo Yue und Joji Hirota auf ). Clannad sind begehrte Soundtrackinterpreten (Atlantic Realm, The Last of the Mohicans etc.) und haben infolge des Neo-Folk-Revivals der 90er Jahre, das es auch traditionelleren Bands wie Altan ermöglichte, internationale Verkaufserfolge zu erzielen, bei manchen Songinterpretationen zu einem Kompromiss zurückgefunden zwischen den verschiedenen Stilen ihrer Geschichte (zu hören auf den Alben Anam, Banba und Landmarks). Máire Brennan schlug neben ihrer Rolle als Clannad-Frontfrau eine Solokarriere ein, der drei Alben entwuchsen, die vom Clannadsound kaum merklich abweichen.